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deliberator Netz

»In the end stupid stuff funds good stuff«

Noch eine kurze Ergänzung zu gestern: Was läuft erfolgreich bei flattr? Muss man sich Mühe geben, um reich zu werden? 😉
Markus von netzpolitik.org hat seine Juli-Statistik analysiert:

Am meisten wurde (394x) unser Flattr-Button für das ganze Blog geklickt, der rechts etwas versteckt im Seitenmenü liegt und den man einmal im Monat anklicken kann. Danach folgt unser Artikel über die Flattr-Einnahmen im Juni, und auf den weiteren Plätzen die Sache mit C++ und dem Terroristenexperten, der t(r)ollen Idee des BDK, einen Reset-Button fürs Netz im Kanzleramt aufzubauen und die Junge Union Berlin mit ihrem Sommerloch-Hit eines Pornographieverbotes. Man merkt also, was gerne geflattrt wird: Anscheinend muss was mit Spaß und Kurzweil dabei sein, ein klar artikulierter “Gegner” ist auch äußerst praktisch, sei es ein selbsternannter Terrorismusjäger, der BDK oder die Junge Union. Keiner der Artikel hat übrigens wirklich Arbeit und Recherche gekostet. Das Prinzip kennt man aber auch schon bei Verlinkungen durch andere Blogs: Da kann man stundenlang an einem Hintergrundartikel schreiben und dieser interessiert später kaum jemanden, weil es kaum Feedback in Form von Kommentaren oder Verlinkungen gibt. Und dann erzählt Wolfgang Schäuble irgendwas was über das Internet und das eine Zitat verlinken alle. Aber wie Flattr-Gründer Peter Sunde im Netzpolitik-Podcast dazu über Finanzierung von Inhalten sagte: “In the end stupid stuff funds good stuff.”

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deliberator Weltverbesserung

»Wann sind wir endlich da?«

Diese Frage hat bei in den Urlaub reisenden Familien auch nach Jahrzehnten nichts an Gültigkeit eingebüßt. Die Süddeutsche widmete dem Problem der Autoreisen einen amüsanten Artikel. Eltern können aufatmen. Heute gibt es technische Errungenschaften, von denen wir in unserer Kindheit nicht einmal träumen konnten. Und die sorgen für Ruhe auf den billigen Reihen in der zweiten Reihe.

Stunde 9: iPad
Immer noch nicht da? Doodlejump zu Ende gespielt? Dann muss das iPad her, auf dem Reisesektor wahrscheinlich die größte Errungenschaft seit Erfindung des Rades. Kreatives Zeit-Totschlagen ist mit der Tatsch-Tafel ein Kinderspiel: Mit Musikprogrammen wie Magic Piano oder dem Malprogramm Canvas Pro gehen locker weitere Minuten und Stunden vorbei.

Stunde 9: iPadImmer noch nicht da? Doodlejump zu Ende gespielt? Dann muss das iPad her, auf dem Reisesektor wahrscheinlich die größte Errungenschaft seit Erfindung des Rades. Kreatives Zeit-Totschlagen ist mit der Tatsch-Tafel ein Kinderspiel: Mit Musikprogrammen wie Magic Piano oder dem Malprogramm Canvas Pro gehen locker weitere Minuten und Stunden vorbei.

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deliberator

Flattr

Flattr ist der neue Stern am Webdienste-Himmel. Mit eigenen Worten stellen sie ihr Geschäftsmodell so vor:

Flattr was founded to help people share money, not only content. Before Flattr, the only reasonable way to donate has been to use Paypal or other systems to send money to people. The threshold for this is quite high. People would just ignore sending donations if it wasn’t for a really important cause. Sending just a small sum has always been a pain in the ass. Who would ever even login to a payment system just to donate €0.01? And €10 was just too high for just one blog entry we liked…
Flattr solves this issue. When you’re registered to flattr, you pay a small monthly fee. You set the amount yourself. In the end of the month, that fee is divided between all the things you flattered. You’re always logged in to the account. That means that giving someone some flattr-love is just a button away. And you should! Clicking one more button doesn’t add to your fee. It just divides the fee between more people! Flattr tries to encourage people to share. Not only pieces of content, but also some money to support the people who created them. With love!

Noch ist Flattr im geschlossenen Beta-Bereich. Wer mitmachen will, braucht eine Einladung von einem Betatester. Seit kurzem scheinen sie die Einladungsquote massiv zu erhöhen. Dadurch habe ich jetzt auch einen Zugang. Und habe das mal gleich ins Blog integriert. Bereits in der Betaphase schaffen es mittlerweile die ersten, 1000 €/Monat auf der Einnahmeseite zu überschreiten. Man sollte Flattr also ernst nehmen. Und ich finde das Konzept vielversprechend.

Aber man muss ja realistisch bleiben. Mal sehen, wieviele Monate ich brauche, um annähernd das Geld wieder hereinzubekommen, dass ich als mein Monatsbudget auf Aufgabenseite definiert habe. Aber in 14 Jahren möchte ich dann schon darüber finanziell unabhängig sein.
Falls jemand Appetit bekommen hat: ich habe Einladungen zu vergeben. Entweder in die Kommentare schreiben oder mich auf anderem Wege kontaktieren. Und ich zähle jetzt mal die Tage, bis mich jemand flattrt.

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Allgemein

Pissing in the Rhine

Die Hooters haben dem Fluss aller Bonner ein Lied gewidmet. Mehr beim bnlog.de.

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deliberator

Es ist zu heiß

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Unternehmenskultur

Im Netz gibt es eine interessante Präsentation der Unternehmenskultur von Netflix. Ein Spaß am Rande (auf Seite 6) darin:

Enron Had A Nice-Sounding Value Statement with 4 Values

  • Integrity
  • Communication
  • Respect
  • Excellence

(Via imgriff.com)

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Milchexport

Gesehen im Discounter in Portugal: Hocheifel-Milch. Milch aus dem Landesinneren kostet bei der Konkurrenz mindestens ein Drittel mehr. Da läuft was falsch im Lebensmittelsektor.

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deliberator

Der Chef muss weg

Gestern war noch alles okay, und heute ist die Fabrikhalle leer – alles verschifft nach Asien. Louise hires a contract killer:

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deliberator

BP abkassieren

www.examiner.com schreibt:

BP buys Google, Yahoo search words:Is it to keep people from real news on Gulf oil spill disaster?

fefe schlägt vor:

Was, wenn da jetzt jeder ein paar Mal draufklickt? BP zahlt ja pro Klick an Google. Das könnte richtig teuer werden für BP!

Also warum nicht einmal Google etwas Gutes tun.

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Bürgerrechte Datenschutz deliberator Rechtsstaat Verfassungsschutz

BKA-Kartei

Der Bundesrat hat eine Verordnung zur Personendatensammlung des BKA bestätigt.

Das Bundeskriminalamt führt die bestehenden und die kommenden Dateien als “Zentralstelle” für die Polizeibehörden der Länder. Dies bedeutet: Jeder Polizeibeamte kann künftig die Daten abrufen und auswerten. Wer es, auch ohne einer Straftat überführt zu sein, in eine der Dateien geschafft hat, wird schon dem Verkehrspolizisten bei einer Kontrolle absolut nichts mehr zu erzählen haben.

Weiter beim law blog.