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Apple mit »Telefonfunktion«

So, da war es diese Woche mal wieder Zeit für eine Keynote von Apple-Chef Steve Jobs. Richtig euphorisch kann man aber – selbst als Mac-Fan – nicht werden:

  • Nachdem Apple bisher mit den passenden Benchmarks versucht hat, zu zeigen, dass der PowerPC-Prozessor den Intel-Produkten überlegen ist, geht es jetzt natürlich in die andere Richtung. Die neuen Intel-Macs sollen um ein vielfaches schneller sein, als die alten PowerPC-Macs. Jedenfalls mit den passenden Benchmarks. Und wie das im Alltag aussieht, wo die bisherige PowerPC-Software für den neuen Prozessor erst mal durch den Emulator muss, oder wie lange denn der neue Apple-Intel-Laptop mit seiner Batterie auskommt – das bleibt in der Marketingsuppe offen.
  • Wie man einen Laptop (Powerbook heißt jetzt übrigens MacBook Pro) ohne Modem produzieren kann, kommt mir ähnlich genial vor, wie seinerzeit die ersten iMacs, die kein Diskettenlaufwerk hatten und das CD-Laufwerk noch keine Brenn-Funktion. Ein Anschluß für Firewire800 und ein PC-Card-Steckplatz fehlen ebenso. Mit UMTS als Modem-Ersatz ist also auch nix. Statt dessen kann man eine – bislang wenig verbreitete –ExpressCard/34 reinschieben.
  • Mit der neusten iTunes-Version 6.0.2, die bei geöffneten Ministore-Fenster den Interpreten des aktuell abgespielten Liedes an Apples Musicstore weiterleitet, bekleckert sie sich auch nicht gerade mit Ruhm. Die Funktion, auf die in den Nutzungsbedingungen nicht hingewiesen wird, lässt sich mit schließen des Musicstore-Fensters abschalten. Da liegt es nahe, wenn der Schockwellenreiter sich ein »Open Source iTunes« wünscht.

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