Frank fühlt sich von in »dummdeutsch« formulierten Fehlermeldungen angegriffen und macht bei argh! Verbesserungsvorschläge. Für jeden Geschmack ist was dabei. Aber ob es was hilft?
Kategorie: deliberator
Browse Happy

Browse Happy, eine jüngst gestartete Kampagne des Web Standards Project, möchte auf die Alternativen zum Internet Explorer (IE) von Microsoft aufmerksam machen. Ähnlich der Switch-Kampagne von Apple finden sich auf der Website des Projektes Erfahrungsberichte von Wechslern, die dem Platzhirschen IE untreu geworden sind. Empfohlen werden als Alternativen Firefox, Mozilla, Opera und Safari – »each and every one a more secure and pleasant Web environment than Internet Explorer«.
Browse Happy steht mit der Werbung für ein Umstieg auf alternative Browser nicht alleine. Es scheint sich im Netz eine Art Open Source-Marketing herauszubilden, wenn man sich Projekte wie Spread Firefox anschaut.
Flankierend kam die Meldung, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfehle einen Browser-Wechsel. Die Berliner Zeitung zitierte den Sprecher Amtes, Michael Dickopf mit der Aussage »Wer den Internet Explorer nicht benutzt, kann auch nicht von diesen Viren und Würmern angegriffen werden«.
Wer mit dem Gedanken spielt, auf die Website der derzeitigen Olympischen Spiele zu verlinken, sollte das gut planen. Wie der Link heißen und wo er beantragt werden muss, steht im EfA Access[B]log.
Olympia: Hier kummst Du ned rein
»Wer die olympischen Spiele in Athen besucht, muss das nötige Markenbewusstsein haben«, berichtet Telepolis. Wer Kleidung mit dem falschen Logo trägt, bekommt beim Eingang zu den Wettkampfstätten Probleme. Hier gibt’s alle Einzelheiten.
Das Phänomen Microsoft
Nicht mehr ganz frisch, aber immer noch ganz aktuell und mir aus dem Herzen gesprochen: tomsters Text aus der Datenschleuder Nr. 80.
»Was nützt es, Recht zu haben, wenn Dir niemand zuhört? Nicht nur fanatische Microsofthasser, sondern auch moderate Kritiker, ganz ohne Schaum vorm Mund, stossen mit unschöner Regelmäßigkeit auf taube Ohren oder glasige Augen, wenn sie Windows-Usern ihre Bedenken ob Monopolmißbrauch, Security und Datenschutz nahebringen. Was also tun?«
»Dann gibt es da noch eine Beamtin aus meinem Bekanntenkreis, die aus ›ethisch-moralischen‹ Gründen keine Nestlé-Produkte kauft oder IKEA-Möbel besitzt aber unreflektiert Windows XP Home Edition benutzt und ein Hotmail-Account besitzt.«
»… denn letztendlich halte ich es ja tatsächlich für falsch, Microsoftprodukte einzusetzen und damit eine Firma zu unterstützen deren Geschäftspinzipien auf eklatante Art und Weise gegen so ziemlich alle meine ethisch-moralischen Prinzipien verstossen!«
Viel Spaß bei der Lektüre des ganzen Artikels.
eBay-Schnäppchen
Gesehen bei The Presurfer:
Vehicle Description: You are bidding on slightly used lamborghini iy only has 121 miles garage kept.Had a small brake problem.
Vehicle Condition: see pic’s
Alien Song
Schon seit Jahren kursiert der Animationskurzfilm »Alien Song« des begnadeten Computerkünstlers Victor Navone durchs Netz. Mittlerweile gibt es auch eine Website von Navone, auf der auch seine anderen Werke, unter anderem für Pixar, bewundert werden dürfen: Alien Song
Italiener ohne Nachwuchsproblem
Nachdem weder die Deutschen noch die Italiener bei der Fußball-EM weiterkamen, haben die Italiener auf jeden Fall kein Nachwuchsproblem, wie mc useless investigativ und vor Ort recherchierte: Man beachte die Schusstechnik!
Bildungsoffensive für Journalisten?
Gelesen am Wochenende im Bonner General-Anzeiger:
Wahr oder gut erfunden die Geschichte einer TV-Kollegin, die in der SPD-Zentrale ein Interview mit einem »gewissen Herbert Wehner« führen wollte. Antwort des Pförtners: »Geht nicht, der sitzt gerade mit Willy Brandt zusammen.«
Technorati Tags: SPD
Faulheit und die eigene Homepage
Vor über zehn Jahre habe ich das erste Mal einen point of presence (alle early adopters wissen Bescheid) angewählt. Mit einem vierzehnvierer Modem. Damals war das deutschsprachige Internet noch überschaubar.
Bis jetzt lebte es sich eigentlich gut ohne eigene Homepage. Anstatt die eigene Profilneurose öffentlich zu machen, baut man eben lieber für andere Websites zusammen. Aber irgendwann muss es mal sein. So bin ich heute ein late adopter und starte meine eigene Website: ganz faul mit einem modischen Blog.