[Via Freelance Switch]
Kategorie: deliberator
Blick von außen
Wie erklärt man Briten die deutsche Sprache und deren kulturellen und alltäglichen Hintergrund? Dieser Blick von außen ist durchaus auch für uns native speaker interessant. Und die BBC bietet ihn uns im Web.
Von solchen Angeboten durch öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland können wir im Übrigen nur träumen. Wir Deutschen schneiden uns da lieber selber ins Fleisch: Inhalte, die die Öffentlich-Rechtlichen produzieren und die wir Bürger mit unserem Geld finanzieren, werden nach strengen Regeln und kurzen Fristen depubliziert – wenn sie überhaupt vorher publiziert werden durften.
Entfolgen
Schöne neue social Welt. Habe gerade nach langer Zeit mal wieder das Webinterface von twitter.com angeschaut. Ist seit meinem letzten Besuch eingedeutscht. Jetzt kann man entfolgen.
Der Duden hat das noch nicht akzeptiert.
Fragt sich außerdem, was das Gegenteil von Denglisch ist. Eutsch?
Was bleibt von Jobs?
Friedrich Küppersbusch in der taz zu Apple ohne Steve Jobs:
Jobs ist der Typ, der sich mit seiner Firma verkracht, bescheuerte Ideen auftischt und seine Inspiration vor den Controllern beschützt. Das könnte viele Unternehmen bei der Personalauswahl zum Umdenken einladen.
Regeln für Autofahrer
Europa hin oder her, man kann nicht einfach eine kleine italienische Parkscheibe in Deutschland einsetzen, fand das Brandenburgische Oberlandesgericht. Da muss man schon eine große deutsche nehmen, berichtet die Stiftung Warentest und fragt:
Haben Politessen südlich der Alpen nun bessere Augen oder bessere Brillen?
Exportschlager
Hier noch ein Unionswähler? Dann bitte hier klicken: Deshalb müssen wir Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
Seeschlacht
Ein Anwalt aus Düsseldorf kauft den gesamten Wandlitzsee in Brandenburg, führt Prozesse gegen Anwohner und verhöhnt den Bürgermeister. Die Geschichte einer Eroberung.
Lesenswert im law blog:
Einer der unbequemsten Gerichtsreporter Deutschlands, Rolf Schälike, war im Knast. Fünf Tage saß er “freiwillig” im Hamburger Gefängnis, weil er sich weigerte, ein Ordnungsgeld in einem seiner vielen Prozesse zu bezahlen.
Nimm zwei – erst frei ab 18
Foodwatch-Video zu Werbelügen:
Weniger ist mehr
Eine US-Ärztevereinigung hat eine Liste von unnötigen Behandlungen zusammengestellt. Die Süddeutsche hat einen lesenswerten Artikel dazu. Hier nur einer von vielen Punkten:
Entzündungen der Nebenhöhlen sollten erst mit Antibiotika behandelt werden, wenn eitriger Ausfluss und starke Schmerzen länger als sieben Tage anhalten.