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deliberator Weltverbesserung

Musik & Industriespionage

Nachdem sie wegen juristischem Ärger einige Zeit offline war, habe ich jetzt endlich die Folge 96 vom Chaosradio zum Thema Industriespionage gehört. Dabei sind mir aus der Begleitmusik besonders zwei Titel als erwähnenswert in Erinnerung geblieben:

  • Ein Bastard-Pop-Stück von Cropstar: »Quincy Jones vs Comical Ali & The Coalition Crew: Full Control« mit herrlichen Zitaten des ehemaligen irakischen Informationsministers, Muhammad al-Sahhaf. (Direkter Download)
  • »Eric Idle: The FCC-Song«, prima Beschreibung und Download-Link auf pythononline.com.
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Berlin Netz Weltverbesserung

Engagement

Wer sich in einer »sozialen Bewegung« richtig in die Arbeit hängt, hat oft viel Spaß mit den weniger oder gar nicht Beteiligten. Eine Beschreibung für diesen Zustand liefert Tim Pritlove – Organisator des 22C3 – mit Dummes Zeug und resümiert:

»Ich bin mit mir im Reinen, denn ich tue das, was ich hier tue nur aus einem einzigen Grund: ich liebe es. Ich liebe es, Veranstaltungen zu machen. Ich liebe es, mich über Monate in die Köpfe der Besucher reinzudenken und darüber zu grübeln, was Begeisterung weckt. Ich liebe es, logistische Probleme zu lösen und mit Anderen neue und gute Ideen zu entwickeln. Ich liebe es, das Verrückte zu wagen und manchmal auch ein wenig über das Ziel herauszuschiessen. Und vor allem liebe ich es, wenn dann endlich alle kommen, sich umschauen, begeistert sind und Spaß haben und danach sagen: das war es wert, das wollte ich nicht verpasst haben. Dann ist es gut und dann war es das auch wert, für mich. Aber manche suchen leider immer nur das Haar in der Suppe, was wirklich schade ist und einen traurig macht.«

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Datenschutz Weltverbesserung

»Berlusconi will nicht mehr belauscht werden«

… titelt die tagesschau.de.

stackenblochen kommentiert:

»Möglicherweise sollten wir uns – wie die Italiener – anstatt von Versagern lieber von Verbrechern regieren lassen. Die Chance auf intakte Bürgerrechte selbst in Zeiten eines ›Krieges gegen den Terrorismus‹ scheinen in diesem Falle grösser.«

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deliberator Weltverbesserung

Erst teeren, dann federn

Für alle Noch-Raucher: Guerilla-Kampagne auf der Straße.

(Via werbeblogger via nicozorn via Marketing Alternatif)

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deliberator Weltverbesserung

Gegenstrategien Telemarketing

Wenn forsa eine Wahlumfrage macht, mache ich ja ganz gerne mit. Telefonmarketing ist aber nervig. Vorbeugend hilft es, dieses tolle Gegenskript neben das Telefon die Ladeschale zu legen. Dann hofft man schon auf den nächsten Anruf.

(Via Werbeblogger (Lieblingsfrage: „Und, gefällt Ihnen der Job?“), via Plastic Thinking, via TrashQueens Vault)

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Netz Weltverbesserung

„Wie sub ist eine Subkultur?“

Der typische Hacker lässt sich so beschreiben: Er kommt aus seinem Zelt, knallt 6 Literdosen Bier auf den Tisch, die er aus seiner Schlabberkleidung fummelt, zündet sich in der Nichtraucherzone seine Zigarette an, öffnet Bier und Laptop, wischt das Regenwasser mit Schwung vom Tisch. Dass dabei der Laptop des Nachbars nass wird, kümmert ihn nicht. Darauf angesprochen, lässt er ein paar Sätze über den Abschaum namens Presse vom Stapel, weil das himmelblaue Armband der Pressevertreter immer gut für Sottisen ist.
Ist das der typische Hacker?

Weiterlesen bei heise online.

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deliberator Weltverbesserung

Katzenjagdsaison

jog eröffnet die Katzenjagdsaison. Die meisten Gartennutzer werden Sympathie empfinden.

Und komm mir bloss keiner, dass Katzen auch nützlich sind. Die Viecher hier in der Nachbarschaft sind so fett, dass die nichtmal ansatzweise hinter einer Maus herkommen würden.

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deliberator Weltverbesserung

Rauchtofahren

RaucherInnen werden das wieder mit Unverständnis quittieren, sonst würden sie nicht rauchen: »In der Stadt, wo die Luft eh schlecht ist, fällt einem das nicht auf, aber im Wald, wo man frische, chlorophyllgefilterte Waldluft hat, da stinkt das so, dass man die Rauchsäule noch 50-100 m hinter dem Raucher riecht, und das ist widerlich!« Mehr bei »[bronski.net]«.

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Bonn deliberator Weltverbesserung

Stinker raus aus der Stadt

Autos haben in der Stadt eigentlich nichts zu suchen. Diesel-betriebene erst recht nicht. Diese Feinstaubausscheider sind jährlich mitverantwortlich für den vorzeitigen Tod von 65000 Menschen in Deutschland, berichtet die Süddeutsche Zeitung:

»Damit die seit 1. Januar europaweit geltenden Grenzwerte eingehalten werden, könnten in den Städten Fahrverbote, zusätzliche Tempolimits oder Mautpflicht nötig werden. (…) Wichtigster Faktor sind Feinstäube, winzige Staub- und Rußpartikel. Die Lebenserwartung jedes Europäers sinke dadurch im Schnitt um neun Monate. Besonders schlecht ist die Luftqualität laut Studie in Teilen Nordrhein-Westfalens, den Benelux-Staaten, Norditalien und osteuropäischen Ländern.«

Während die französischen Autobauer schon ein Weilchen das geringere Übel in Form von Dieselautos mit Rußpartikelfilter anbieten, hat die deutsche Autoindustrie mal wieder geblockt. Wie schon beim Katalysator hat sich gezeigt, dass in Deutschland der Umweltschutz beim Mülltrennen endet.
Und, liebe Pendler, auch außerhalb von Städten kann das Automobil nicht Ergebnis einer verantwortlichen Wahl des Verkehrsmittel sein. Versucht’s doch mal mit was anderem.
Gut informierte Kreise berichten übrigens, dass gerade die notorischen Autofahrer diejenigen sind, die sich mit Allergien und sonstigen Umwelteinflüssen herumschlagen und beim Bioladen einkaufen gehen. Der Biomarkt in Bonn-Endenich scheint das zu bestätigen. Auf dem großen Parkplatz davor ist jedenfalls oft die Hölle los und die dicken Besserverdienerfamilienkombis bzw. -geländewagen blockieren den fußläufigen Einkäufer. Bio ist eben nicht Öko.
Mal sehen, wann das Fahrverbot kommt.

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Netz Weltverbesserung

Danke, Polen

»Die Softwarepatent-Richtlinie ist nicht mehr auf der Tagesordnung des Landwirtschaftsrates. Polens stellvertretender Minister für Wissenschaft und Informatisierung, Wlodzimierz Marcinski, verlangte die Entfernung zu Beginn der Sitzung. Der Landwirtschaftskommissar der EU drückte Bedauern aus, aber der A-Punkt ist entfernt (…).«

Dafür können wir uns bedanken.