Strahlend in die Zukunft: Das Bundesamt für Strahlenschutz sucht eine/-n Referent/-in im Referat „Öffentlichkeitsarbeit“ am Dienstort Gorleben.
Nicht neu, aber für einen Montag ein schöner Stimmungsaufheller: Wenn Unternehmen twittern.
Dioxin-Omelett
Na, schmecken sie noch, die Frühstückseier angesichts der Dioxin-Geschichte? Der Bioladen meines Vertrauens meint dazu:
Anders als bei den Funden im April 2010 sind keine Biobetriebe betroffen, es dreht sich um einen rein konventionellen Futtermittelhersteller.
Die Eier die nach Verbandsrichtlinien erzeugt werden (Naturland, Bioland) erlauben keine Beimischung konventioneller Fette, eine Beimischung konventioneller eiweisshaltiger Futtermittel von bis zu 5% ist noch bis Ende 2011 zugelassen. Ab dann muss bei Verbandsware 100% Bio verfüttert werden.
Eier die nur nach EU-Bio-Richtlinien erzeugt werden erlauben die Zufütterung mit konventionellen Ölen. Das ist aber nicht die Regel.
Eier in EU-Bio-Qualität gibt es nicht bei Momo, das ist was für Filialisten und den konventionellen Einzelhandel.
Filosofie
Aus der heutigen Barsch’schen Filosofie:
Wenn ich um mich herum nur Pfeifen sehe, habe ich dann einen Tinnitus im Auge?
Food Inc.
Sehenswert:
Noch ein Geschenk gesucht?
Walnüsse mit Mörser knacken
Das Rezept eines Walnuss-Mandel-Kuchen, dass ich bei Fool for Food gesehen hatte, animierte mich zum nachbacken. Mein Ergebnis hat mich nicht überzeugt. Aber trotzdem was gelernt:
Der Morgen begann mit Nüsse knacken. Die werden im River Café im Mörser “geknackt“. Ich finde diese Technik um so viel besser als das Knacken mit einem Nussknacker wie ich ihn habe: Einfaches Teil, bei dem ich meistens nicht die Kraft habe, die Nuss aufzuknacken und bei dem die Schalensplitter verletzungsträchtig bis zu 3 m weit fliegen. Mit dem Stößel vom Mörser geht’s viel einfacher, kräfteschonender und die Nüsse werden keinesfalls zermust.
Das geht wirklich viel besser.
Links November
Heatball mit Einfuhrproblemen
Die Aktion Heatball wendet sich gegen das Verbot von Glühbirnen, da sie darin eine unverhältnismäßige Maßnahme zum vermeintlichen Schutz der Umwelt sehen. Sie vertreiben sog. Heatballs, die einer Glühbirne täuschend ähnlich sehen, aber als Heizelement deklariert werden. Nun, oh Wunder, steckt die Lieferung von 40.000 Stück bei Zoll fest.
Die technische Prüfung werde von der im „Energiebetriebene Produktegesetz“ (EBPG) dafür vorgesehenen Stelle im Auftrag der Bezirksregierung durchgeführt. Die benannte Stelle sei der Verband Deutscher Elektroingenieure (VDE). Danach sei noch eine juristische Prüfung von der Bezirksregierung durchzuführen (Die Bezirksregierung ist die zuständige Marktüberwachungsbehörde).
(…) Das brisante Thema Heatball wird nun vom Dezernat Produktsicherheit und Sprengstoff bearbeitet, wo eine Satire bestens platziert ist.
Wie gut, das in Deutschland alles geregelt ist. Das wird wohl nichts mit dem Geschäft.
Wir haben keine Angst
Schöne Aktion: Wir haben keine Angst!
Ich auch nicht. Weiterhin gilt: Das Ziel von Terror ist es, Angst zu verbreiten. Wer verbreitet in Deutschland Angst?
Der schönste Text zum Thema: »Der Terror ist da, das Müsli ist alle« von Ranga Yogeshwa in der taz.