Gesehen im Regal eines Supermarktes in Tirol.
Merkels Vertraute
Wolfram Siebeck richtig politisch.
Johann Osel in der Süddeutschen Zeitung:
Derzeit heißt Ganztagsbeschulung oft nur, dass mittags ein Imbisswagen aufkreuzt und nachmittags ein Fußball in die Runde geworfen wird.
»Nichts wie weg!«
Schöner Artikel am 5. Juli in der Süddeutschen, leider nicht verlinkbar, kostenpflichtig, und kaum mit einem kurzen Zitat herüber zu bringen:
(…) Bilder, die sich aus Sommerurlauben ins Gedächtnis eingebrannt haben, ohne dass man sie je auf Facebook hätte deponieren müssen. (…) Ferien wirken, wenn darin alles anders ist. Und dazu muss man weg. Gerne weit.
Erst recht bei diesem Wetter.
Fast Food: Werbung vs. Realität
Dario D. hat bei Alphaila mit viel Engagement die Werbebilder von Fast Food-Burgern den wirklich verkauften Exemplaren gegenübergestellt. Entlarvend. Schon was älter, aber heute auch nicht anders.
…, nicht der Autoren. Es schützt das Geschäft und nicht die Urheber.“
Paulo Coelho in einem Interview der ZEIT.
Namensverbote bei Facebook
Betreiber von Städteseiten bei Facebook sollen sich neue Namen für Ihre Facebookseite suchen. Und alle Nutzer haben jetzt zwangsweise eine E-Mail-Adresse zu ihrem Profil. Ob sie wollen, oder nicht. Die Süddeutsche berichtet heute dazu. Fazit dabei:
Ein weiterer Beweis, dass der Internet-Gigant mit seinen Nutzern macht, was er will, sagen die einen. Man braucht aber auch nicht mitzumachen, entgegnen andere. Einen Mittelweg gibt es nicht.
Wo isst Siebeck?
Wolfram Siebeck, in letzter Zeit vor allem aus der ZEIT dem breiten Publikum bekannt, bloggt seit knapp einem Jahr. Meist lesen sich seine Postings genußvoll. Man spürt die Abwesenheit einer Redaktion zwischen Lesern und Autor. Die Meinungsäußerungen und Berichte von seinen kulinarischen Ausflügen sind klarer und authentischer. Eine Lesepflicht für alle Kulinariker.
Schade nur, dass manche Seiten nicht laden und Siebeck nicht auf die Kommentare der User reagiert.
„Code erfolgreich ärgern“
Quick Basics
Weiter geht es mit Kochbüchern, wieder eines mit schnellen Rezepten. In der erfolgreichen Basic-Reihe widmet sich das im Februar erschienene Quick Basics der Frage, wie man in 30 Minuten ein leckeres Essen auf den Tisch stellt.
Das gelingt den Autoren, wenn auch die Zusammenstellung der 100 Rezepte für meinen Geschmack zu sehr gemischt sind. So sollte aber für jeden was dabei sein, aber keiner wird so richtig lange was davon haben. Da sind mir die Basic-Bücher zu einzelnen Landesküchen deutlich lieber, aber das ist reine Geschmackssache. Ich fand den Couscoussalat mit Garnelen, den Grünspargel mit Avocado und auch das einfache Hähnchencurry mit Mango lecker, und schnell eingekauft und gemacht waren sie auch. Insofern also Ziel erreicht.
Ansonsten bleibt die Reihe sich treu, mich nerven weiterhin am meisten die Bilder mit den glücklichen Menschen, die in der Küche stehen oder essen. Kein Buch, was man aus ästhetischen Gründen zur Hand nimmt.
Wer sich für die Entstehung des Buchs und die Hintergründe zur Basic-Reihe interessiert, sollte mal in den Küchengötter-Blog des Verlages schauen.
Sebastian Dickhaut, Cornelia Schinharl: Quick Basics, 144 S., 2012, Gräfe und Unzer, 15 €, ISBN 978-3-8338-2517-0

