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Saatzeit

Jedes Jahr wieder eine schöne Aktion: Bantam-Mais:

Die Idee ist einfach …
… und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Wir wollen gemeinsam „Deutschland vergolden“ – Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik.

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deliberator Weltverbesserung

Heute noch mit Petition Hebammen unterstützen

Die Hebammen leiden unter massiv gestiegenen Haftpflichtversicherungen:

Die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe gerät zunehmend in Gefahr. Mahnungen an die Politik zeigten bisher keine Wirkung. Die Leidtragenden sind die Frauen und ihre Kinder, die vielleicht in Zukunft auf Hebammenhilfe verzichten müssen. Dies muss verhindert werden!
Jede Unterschrift zählt!Bitte zeichnen auch Sie die Petition des Deutschen Hebammenverbandes.

Mehr Infos beim Deutschen HebammenVerband. Nur noch heute kann die Petition mitgezeichnet werden (wer noch keinen Account beim Bundestag hat: der ist leicht zu registrieren und lasst sich auch für kommende Petitionen nutzen).

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Datenschutz deliberator Netz

Sicherheitsspezialexperten


Interessant, was die so für Wörterbücher haben.

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Risikomanagment

USA vs. Goldman Sachs: »Der Steuerzahler zahlt also sowohl für die Anklage als auch für die Verteidigung. Wie geil ist das denn?« Mehr bei fefe.

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Die wahre allwissende Müllhalde

Die allwissende Müllhalde hat sich als Koseform für das Internet gefestigt. Auf gar keinen Fall vergessen darf man aber die wahre allwissende Müllhalde: the all-knowing, all-seeing Trash Heap Marjory bei den Fraggles. Ein großartiges Video gibt es in der allumfassenden Filmhalde des großen Bruders G.

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Wie wär’s mit einer Erlebnisreise nach Island

Zu gewinnen auf der Margarine des Vertrauens:

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Dumm gelaufen

Schwerer Schlag für die Fluglotsen: Die Streikdrohung zieht in den Verhandlungen mit den Arbeitgebern nicht mehr richtig. Folgerichtig ist im Aschewolkeliveticker der Süddeutschen Zeitung zu lesen:

„12:04 Uhr Die in der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) zusammengeschlossenen deutschen Fluglotsen setzen wegen der Aschewolke ihre Streikvorbereitungen aus. Die für kommenden Dienstag geplanten Arbeitsniederlegungen seien verschoben, teilten die Fluglotsen mit.“

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Ratgeber für den Berufsalltag

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Damals …

Immer wieder klasse zu lesen, der folgende Text. Nur der Urheber ist nicht klar.

Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nicht mit dir zu tun … Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt …

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir  verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“. Kannst du dich noch an „Unfälle“ erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.

Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus der Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitiger Eltern. Keiner brachte uns und keiner holt uns … Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So was!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen. Und du gehörst auch dazu.

Herzlichen Glückwunsch!

PS: Natürlich gibt es selbst dazu eine Gruppe bei Facebook.

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Monsanto – mit Gift und Genen

Eine Studie zeigt eine Korrelation zwischen dem Verzehr einer genmanipulierten Maissorte von Monsanto und dem Organversagen bei Ratten auf. Der Mais ist in den USA und der EU als Lebensmittel zugelassenen.

[via fefe]

Zum Hintergrund hier der sehenswerte »Film Monsanto – mit Gift und Genen«, der auch im Rahmen des Filmfestival »ueber Macht« zu sehen war.